WORM steht für Write Once Read Many, also einmal schreiben, mehrfach lesen. So geschriebene Daten können also weder gelöscht noch verändert, sondern nach dem Schreiben nur noch gelesen werden.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, WORM zu realisieren. Die einfachste und verbreiteste ist die Verwendung von WORM-Medien, also Datenträgern, die aufgrund ihrer Eigenschaften nach dem Beschreiben nicht mehr verändert werden können. CD- und DVD-ROM (bzw. -R) gehören zu den gebräuchlichsten WORM-Medien, weisen jedoch oft eine unzureichende Lebensdauer und eine für große Datenmengen unkomfortable Handhabung auf.
Außerdem kann man Daten, die auf anderen Datenträgern gespeichert sind, per Software oder Hardware so “versiegeln”, dass Sie nach dem Schreiben nicht mehr verändert werden können. Eine einfache Software-Lösung dazu ist z.B. die Veränderung der Zugriffsrechte. So können innerhalb einer definierten Umgebung keine Veränderungen an den Daten geschehen. Allerdings ist diese Methode sicherheitstechnisch problematisch, da es in den meisten Umgebungen sehr einfache Möglichkeiten gibt, die Zugriffsrechte zu umgehen.
Einen Schritt weiter geht der Schutz per Hardware-WORM, den auch das Speichersystem von FAST LTA, das für die Gigabank eingesetzt wird, nutzt. Hierbei sorgt ein spezieller Controller dafür, dass Daten nur linear auf ein Medium geschrieben werden können (wie bei einer CD-ROM) und danach kein Schreibzugriff mehr auf diese beschriebenen Segmente des Datenträgers mehr erlaubt ist. Das Lesen der Daten kann dagegen wie bei Festplatten gewohnt wahlfrei und damit sehr schnell erfolgen. Da Festplatten sehr hohe Kapazitäten aufweisen, die man im Verbund quasi ins unermessliche steigern kann, ist die Handhabung für die lesende Software sehr einfach und effizient. Wichtig bei der Hardware-Methode ist, dass der Schreibschutz über eine eindeutige Codierung nicht von Software (Viren, Hackerangriffen, etc) umgangen werden kann.



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